Deduktion: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. Juli 2026, 09:48 Uhr
Das deduktive Vorgehen dient der Bestätigung von Hypothesen. Dabei bezeichnet man Gesetz und Randbedingung (also die erklärenden Prämissen) als Explanans, das zu erklärende Phänomen ist das Explanandum.
Das Hempel-Oppenheim-Schema wird bei deterministischen Hypothesen angewandt und ist für die Sozialwissenschaften somit nicht anwendbar. In den Sozialwissenschaften für deren probabilistischen Hypothesen wendet man die induktiv-statistische Erklärung an.
In den Sozialwissenschaften wendet man den Kritischen Rationalismus nach Karl Popper an, der besagt, dass Hypothesen nur als vorläufig bestätigt gelten können und nicht bewiesen werden können. Sie gelten dann als soziale Regelmäßigkeit, wenn sie häufige und strenge Falsifikationstests überstanden haben.
Der kritische Rationalismus steht im Gegensatz zum logischen Empirismus nach Rudolf Carnap, der in den Sozialwissenschaften keine Rolle spielt.
| Induktion | Deduktion | Beispiel | ||
| empirische Beobachtung | ==========> | Hypothese | ==========> | empirische Überprüfung |
| geringe Fallzahlen | hohe Fallzahlen | |||
| meist quanlitativ | meist quantitativ |